Kennzeichnung

Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) tritt in Kraft

 

Am 12. Juli 2017 ist die Verordnung zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel (LMIVAV) im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Die Verordnung tritt damit zum 13. Juli 2017 in Kraft.

Mit der LMIVAV wird die Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) eingeführt, welche die seit Ende 2014 geltende Vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung ablöst.

Die seit Ende 2014 geltenden verschiedenen Möglichkeiten, die Gäste über Allergene zu informieren, wurden in die neue LMIDV übernommen. Diesbezüglich ergeben sich also keine Änderungen. Im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage, drohen nun jedoch Bußgelder von bis zu 50.000 € bei Verstößen gegen die Regelungen.

Die Verordnung finden Sie unter:

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/Kennzeichnung/LMIVAV.pdf;jsessionid=DC85F190FEE0EDC02F1E832D6A6D015C.1_cid385?__blob=publicationFile

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Kennzeichnung Allergener Stoffe – Neuregelung in Umsetzung


Die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel gilt grundsätzlich seit dem 13. Dezember 2014. Mit der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 wurden das allgemeine Lebensmittelkennzeichnungsrecht und das Nährwertkennzeichnungsrecht zusammengeführt. Der Neuentwurf wurde dem Bundesrat zugeleitet. Eine Befassung des Bundesrates mit dem überarbeiteten LMIVAV Entwurf könnte am 12. Mai 2017 erfolgen.

Inhaltlich haben sich im Vergleich zum vorhergehenden Entwurf neben redaktionellen Anpassungen keine großartigen branchenrelevanten Änderungen ergeben. So bleibt es im aktuellen Entwurf dabei, dass auch bei mündlicher Auskunft über in den Speisen enthaltene Allergene eine schriftliche Dokumentation bereitgehalten werden muss. Auch die vorgesehene maximale Bußgeldhöhe von 50.000 € ist unverändert geblieben.

LMIVAV zum Download

 

 

30.03.2017



Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 - Sanktionsrechtliche Regelungen werden umgesetzt

Verordnung zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel - Sanktionsrechtliche Regelungen werden umgesetzt.

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Gemäß der EU VO 1169/2011 sind die im Anhang zu dieser VO aufgeführten 14 Allergenen Stoffe in ganz Europa, auch bei unverpackter Ware,  zu kennzeichnen. Der nationale Gesetzgeber darf Regelungen erlassen, wie das zu erfolgen hat. Dies hat die Bundesrepublik mit der

„Vorläufige Verordnung zur Ergänzung unionsrechtlicher Vorschriften betreffend die Information der Verbraucher über die Art und Weise der Kennzeichnung von Stoffen oder Erzeugnissen, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen, bei  unverpackten Lebensmitteln (Vorläufige Lebensmittelinformations – Ergänzungsverordnung-VorlLMIEV)“

Am 12.12.2014 vollzogen. Seit dem gilt diese VO in Deutschland. Sie enthält keinerlei Buß- oder Strafvorschriften, wenn die Kennzeichnung nicht umgesetzt ist. Nunmehr ist jedoch in Kürze mit der Modifikation dieser VO zu rechnen und damit, dass bei Nichtkennzeichnung Bußgelder verhängt werden. Auch wird dann damit zu rechnen sein, dass die Umsetzung kontrolliert wird.

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17.10.2015



Die Ergebnisse der DEHOGA-Umfrage zu den bisherigen Erfahrungen mit der Allergenkennzeichnung liegen vor.

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22.05.2015



Glutamat in Lebensmitteln

In Deutschland muss Glutamat, auf Speisenkarten (bei loser Ware), namentlich nicht angegeben werden. Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 4 der Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken (Zusatzstoff-Zulassungsverordnung - ZZulV) ist bei loser Ware (auf Speisenkarten, Angebotstafeln, Speiseplänen usw.) die Angabe von Geschmacksverstärkern „mit Geschmacksverstärker“ anzugeben.

Mithin ist die namentliche Nennung nicht erforderlich.

Gemäß der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) gilt für die Kennzeichnung von Lebensmitteln in Fertigpackungen, bei der Verwendung von Glutamat, was in reiner Form als Glutaminsäure oder aber in  Form von verschiedenen Salzen der Glutaminsäure erfolgen kann, die Bezeichnung „Geschmacksverstärker“ ; mit der Angabe des chemischen Namens oder „Geschmacksverstärker“ mit der Angabe der jeweiligen E – Nummer, erfolgen.

E 620

Glutaminsäure

E 621

Mononatriumglutamat

E 622

Monokaliumglutamat

E 623

Calciumdiglutamat

E 624

Monoammoniumglutamat

E 625

Magnesiumdiglutamat

22.02.2015



In den vergangenen Wochen hat sich das Gerücht in der Branche verbreitet, dass die Nährwertdeklaration nach der europäischen Lebensmittelinformations-Verordnung ab 2016 auch für nicht vorverpackte Lebensmittel gilt. Dies ist jedoch nicht...

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20.03.2015



Aus zahlreichen Anfragen haben sich aktuelle Fragen zur Umsetzung der Kennzeichnung Allergener Stoffe ergeben.

Muss eine Allergeninformation/-kennzeichnung durch den Gastronom/Hotelier auch bei offenen Weinen und/oder Flaschenweinen erfolgen?

Darf die Angabe der Allergene auch mit Hilfe von Bildern bzw. Piktogrammen und Symbolen erfolgen?

Muss ich meine Gäste auch auf sog. Kreuzkontaminationen hinweisen?

Die Antworten finden Sie unter hier!

 

Zahlreiche weitere Informationen und Praxishilfen rund um die Umsetzung der neuen Regelungen zur Allergenkennzeichnung finden Sie im DEHOGA Shop unter http://www.dehoga-shop.de/.

Unser nächstes Seminar zur Lebensmittel-Kennzeichnung und Allergieauslöser finden Sie hier - LINK.

14.02.2015



Allergenkennzeichnung - DEHOGA Shop hält zahlreiche Praxishilfen bereit


Die neuen Regelungen in Sachen Allergenkennzeichnung sind seit nunmehr fast zwei Monaten in Kraft. Zahlreiche Anfragen zeigen uns, dass es in der Praxis nach wie vor viele Umsetzungsfragen gibt. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie gern noch einmal auf unsere Praxishilfen und Ratgeber zur korrekten Umsetzung der europäischen und nationalen Regelungen hinweisen, die Sie über den DEHOGA Shop beziehen können.

Der "Leitfaden für Allergeninformationen in der Hotellerie und Gastronomie" sowie das "Allergenposter" sind wichtige Werkzeuge, die Ihnen dabei helfen, Küche und Servicepersonal in Bezug auf die 14 Allergene zu sensibilisieren und Ihren Betrieb auf die Informationspflichten umfassend vorzubereiten. Auch die beiden Downloads, die kostenfreie "Allergen-Dokumentationsvorlage" und  das für DEHOGA-Mitglieder ebenfalls kostenfreie "Merkblatt zur Allergeninformation" enthalten hilfreiche Zusatzinformationen zur Allergenkennzeichnung.

06.02.2015



Seit 13. Dezember 2014 gelten neue Regeln für die Lebensmittelkennzeichnung


Klarheit bei Klebeschinken, Transparenz bei Allergenen, Hinweise auf Energydrinks, Infos zu Einfrierdatum und Nanomaterialien sowie einheitliche Bedingungen für den freien Warenverkehr brachte die am 13.Dezember 2014 in Kraft getretene Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV).

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02.01.2015



Hinweise für Allergiker bei Ihrer Veranstaltung

Bestimmte Zutaten oder andere Stoffe oder Erzeugnisse (wie Verarbeitungshilfsstoffe), die bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden und darin verbleiben, können bei manchen Menschen Allergien und Unverträglichkeiten verursachen, die teilweise die Gesundheit der Betroffenen gefährden können.

Auf Wunsch halten wir für Ihre Veranstaltung ein Verzeichnis mit entsprechenden Hinweisen für Allergiker bereit oder kennzeichnen diese Stoffe entsprechend. Informieren Sie bitte darüber Ihre Gäste. Gern setzen wir Ihre Wünsche um – sprechen sie uns einfach an.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Kennzeichnung der Zusatzstoffe oder Allergieauslöser für Produkte realisieren können, die Sie  oder Ihre Gäste mitbringen.

18.01.2015



Allergenkennzeichnung - DEHOGA Shop hält zahlreiche Praxishilfen bereit

Die neuen Regelungen in Sachen Allergenkennzeichnung sind seit nunmehr fast zwei Monaten in Kraft. Zahlreiche Anfragen zeigen uns, dass es in der Praxis nach wie vor viele Umsetzungsfragen gibt. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie gern noch einmal auf unsere Praxishilfen und Ratgeber zur korrekten Umsetzung der europäischen und nationalen Regelungen hinweisen, die Sie über den DEHOGA Shop beziehen können.

Der "Leitfaden für Allergeninformationen in der Hotellerie und Gastronomie" sowie das "Allergenposter" sind wichtige Werkzeuge, die Ihnen dabei helfen, Küche und Servicepersonal in Bezug auf die 14 Allergene zu sensibilisieren und Ihren Betrieb auf die Informationspflichten umfassend vorzubereiten. Auch die beiden Downloads, die kostenfreie "Allergen-Dokumentationsvorlage" und  das für DEHOGA-Mitglieder ebenfalls kostenfreie "Merkblatt zur Allergeninformation" enthalten hilfreiche Zusatzinformationen zur Allergenkennzeichnung.

Sulfit im Wein

Gemäß der Lebensmittelkennzeichnungsrichtlinie (2003/89/EG) müssen Zutaten, und dies ist auch Schwefeldioxid, seit November 2005 auf dem Weinetikett aufgeführt werden. 

Es müssen alle Weine, die nach dem 25. November 2005 abgefüllt wurden, den Zusatz "enthält Sulfit" tragen, wenn "Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mehr als 10 mg/l angegeben als SO2" enthalten sind.

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02.01.2015



Allergenkennzeichnung - Viel Bürokratie – wenig Nutzen


Die Ergebnisse der DEHOGA-Umfrage sind eindeutig und zeigen, dass die Allergenkenninformation auch mehr als ein Jahr nach der Einführung von nur wenigen Gästen genutzt wird: So geben 89,1 Prozent der befragten Betriebe an, dass die Gäste die Allergeninformation in Form einer separaten Allergikerkarte bzw. die mündliche Information überhaupt nicht in Anspruch nehmen. Lediglich in 7,7 Prozent der Unternehmen gibt es ein bis zwei Mal pro Woche Anfragen von Allergikern.

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09. Juni 2016